An diesen fünf Baustellen entscheidet sich die Zukunft des ChatGPT-Erfinders
Lange galt OpenAI-CEO Altman als Architekt des KI-Zeitalters. Doch jetzt bröckelt sein Nimbus. Der Pionier muss zeigen, dass er mehr ist als der Prophet einer Blase.

OpenAI – Aufstieg, Hype und die wachsenden Probleme. CEO Sam Altman hat den weltweiten Hype um Künstliche Intelligenz wie kaum ein anderer vorangetrieben. Doch inzwischen mehren sich die Zweifel: Hat er zu viel versprochen?
Gemeinsam mit meinem Kollegen Felix Holtermann aus San Francisco und Kollegin Luisa Bomke habe ich mir OpenAI intensiv angeschaut. Wir haben mit Dutzenden Menschen aus dem Umfeld des Unternehmens gesprochen – bei Microsoft, bei Kunden, aber auch mit Nutzern in Deutschland, die die Technologie einsetzen. Felix hat unter anderem ein Interview mit OpenAI-COO Brad Lightcap geführt. Ziel war es, ein umfassendes Bild davon zu bekommen, wie es um den KI-Pionier steht.
Das Ergebnis ist unser großer Freitagstitel im Handelsblatt. So viel vorweg: OpenAI ist nach wie vor ein innovatives Unternehmen, das viele bahnbrechende Entwicklungen auf den Weg gebracht hat. Gleichzeitig wächst die Liste an Problemen:
Das Verhältnis zum Partner Microsoft kriselt. Mehrere Führungskräfte haben das Unternehmen verlassen. Das neue Modell GPT-5 hat viele enttäuscht.