Nokia-Chef Justin Hotard: „Kommunikationsnetze sind kritische Infrastruktur"

Der Vorstandschef von Nokia will den Konzern im KI-Zeitalter neu positionieren. Im Interview erklärt er, warum Europa bei Netzinfrastruktur keine Zeit mehr verlieren darf und was 6G bringt.

Nokia-Chef Justin Hotard: „Kommunikationsnetze sind kritische Infrastruktur"
Bild: KI-generiertes Symbolbild

Die Transformation von Nokia gehört für mich zu den spannendsten Geschichten im Telekommunikationsmarkt der vergangenen Jahre.

Wenn ich in den letzten Jahren mit Netzbetreibern gesprochen habe, hörte ich immer wieder dasselbe: große Unzufriedenheit mit der Technik von Nokia. Qualität, Performance, Roadmap – vieles stand in der Kritik.

Inzwischen hat sich das Bild spürbar verändert. Betreiber berichten, dass sich Produkte und Fokus deutlich verbessert haben.

Seit rund einem Jahr steht mit Justin Hotard ein neuer CEO an der Spitze. Er setzt klare Akzente – etwa mit der strategischen Partnerschaft mit Nvidia und einem Milliardeninvestment, um KI stärker in Netzinfrastruktur zu integrieren.

Am Rande des Mobile World Congress in Barcelona hatte ich die Gelegenheit, mich mit ihm dazu ausführlich zu unterhalten. Das Foto ist direkt nach unserem Gespräch entstanden.

Warum Nokia aus dem iPhone-Debakel gelernt haben will, wie der Konzern wieder angreifen möchte – und warum Europa bei Netzinfrastruktur aufpassen muss, nicht erneut den Anschluss zu verlieren, lesen Sie im Interview.

Im Gespräch mit Nokia-CEO Justin Hotard am Rande des Mobile World Congress in Barcelona. Foto: Stephan Scheuer

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