Warum Sie Moore Threads kennen sollten

Das chinesische Start-up legte am ersten Handelstag einen fulminanten Börsengang mit über 500 Prozent Plus hin. Moore Threads ist nur die Speerspitze einer neuen Generation von KI-Chipfirmen, die sich anschickt, Nvidia herauszufordern.

Warum Sie Moore Threads kennen sollten
Bild: KI-generiertes Symbolbild

Kennen Sie Moore Threads?

Nein? Dann sollten Sie das jetzt dringend ändern.

In China hat das Start-up heute einen fulminanten Börsengang hingelegt – mehr als 500 Prozent Plus am ersten Handelstag. Und doch ist Moore Threads nur die Speerspitze einer neuen Generation von KI-Chipfirmen, die sich anschickt, Nvidia herauszufordern.

Die „Four Little Dragons“ – Moore Threads, Biren, Iluvatar CoreX und MetaX – stehen für eine technische Aufholjagd, wie sie China im KI-Zeitalter bisher nicht gesehen hat. Sie entwickeln eigene GPUs, eigene Software-Stacks, eigene Ökosysteme. Und sie tun das mit enormer Geschwindigkeit und klarer politischer Flankierung.

Moore Threads greift sogar eine der zentralen Bastionen Nvidias an: die Dominanz von CUDA. Mit der eigenen Programmierplattform MUSA versucht das Unternehmen, Entwickler an ein rein chinesisches GPU-Ökosystem zu binden. Gelingt das, könnte sich das Kräfteverhältnis im globalen KI-Hardwaremarkt schneller verschieben, als viele im Westen vermuten.

Gemeinsam mit meinem Kollegen Martin Benninghoff habe ich die Hintergründe dieses bemerkenswerten Börsengangs und den Aufstieg der Four Little Dragons für das Handelsblatt analysiert.

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